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Die Anfänge des Fußballsports gehen bis in die zwanziger Jahre zurück. 1934 wurde die Abteilung dann offiziell gegründet. Der Spielbetrieb beschränkte sich aber zunächst auf Freundschaftsspiele und Vergleichskämpfe bei Sportfesten.

Nach dem II. Weltkrieg wurde dann der geregelte Spielbetrieb innerhalb des BFV aufgenommen. Zunächst kämpften eine Herrenmannschaft und eine A-Jugend um Punkte.

Die "Erste"
Bis 1949 spielte die "Erste" in der C-Klasse Kelheim. In diesem Jahr gelang die Meisterschaft. Danach spielte man in der B-Klasse Kelheim bis zur Saison 1953/54. In diesem Jahr gelang die Meisterschaft in dieser Gruppe. Damit war der Aufstieg in die A-Klasse Landshut geschafft. Im ersten Jahr der Zugehörigkeit schlug sich die Mannschaft auch recht wacker und schaffte den Klassenerhalt leicht. Doch die folgende Saison 1955/56 brachte große finanzielle Schwierigkeiten und dazu noch eine sich ausweitende Personalnot, da einige Leistungsträger abwanderten. Zwar konnten diese Nöte durch die Hereinnahme von Jugendspielern aufgefangen werden, doch gelang es nicht mehr die Klasse zu erhalten. Der TSV Rohr stieg ab in die B-Klasse Kelheim, die zu allem Pech auch noch in eine C-Klasse umgewandelt wurde. 1959 gelang der Wiederaufstieg in die B-Klasse, wo sie in den folgenden Jahren auch blieb.
In dieser Zeit waren Pokalturniere noch der große Renner. Der TSV hielt mehrere große Osterturniere ab. Zweimal war der BFC Sündring Berlin zu Gast, nämlich 1961 und 1962. Jedes Mal waren die Ostertage unvergessliche sportliche, gesellschaftliche und vor allem kameradschaftliche Erlebnisse. In der Saison 1968/69 war es aber so weit. Ein Großteil der Leistungsträger hatte aufgehört. Dieser Aderlass konnte auch mit Jugendspielern nicht aufgefangen werden, so dass sich der Abstieg in die C-Klasse Laaber nicht mehr aufzuhalten war.

Lange Zeit musste nun Rohr in der untersten Spielklasse verbringen. Oftmals gelang es nicht, eine komplette Mannschaft aufzubieten. Wegen der geringen sportlichen Perspektiven verließen in dieser Epoche einige gute Jugendspieler den Verein. Es dauerte bis 1976: Endlich blieb ein großer Stamm der Meisterjugend beieinander und konnte in die Erste eingebaut werden. 1977/78 schaffte die Mannschaft unter Trainer Höfler ungeschlagen den Aufstieg in die B-Klasse. Im folgenden Jahr 1978/79 stieg sie jedoch wieder ab. Nach fast zehn Jahren gelang mit dem Trainer Wolfgang Glas 1987 der Wiederaufstieg in die B-Klasse. Drei Jahre konnte die Klasse gehalten werden. Vor allem die Derbys in diesen Jahren gegen den SV Adlhausen gingen in die Vereinshistorien beider Orte ein.

Seit 1990 stagnierte wegen des Fehlens einer A-Jugend und durch das Aufhören von Leistungsträgern der sportliche Erfolg. In den nächsten Jahren war meist das große Ziel nicht den letzten Tabellenplatz zu belegen. Einstellige Tabellenplätze in der C-Klasse waren eher eine Seltenheit. Trotz der vielen Niederlagen steckte die Fußballabteilung nie auf. Es wurden einige legendäre Vereinsausflüge sowie Trainingslager organisiert und die Jugendarbeit konnte immer weiter forciert werden. In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends konnten sehr viele junge Spieler in den Seniorenbereich eingebaut werden, so dass eine gute Mischung entstand. Unter Trainer Günther Lugauer konnte man sich stetig verbessern und immer weiter in die vorderen Regionen der (mittlerweile) A-Klasse vordringen.  Nach einer grandiosen Saison 2003/2004 konnte die vielumjubelte Meisterschaft gefeiert werden. Beim "Endspiel" um den Titel am Pfingstsamstag konnten 400 Zuschauer den 3:1 Sieg (Tore: Holzapfel M., Haindl M., Zellner K.) über den SSV Eggmühl bejubeln.

In der ersten Saison in der Kreisklasse spielte man zwar bis zum vorletzten Spieltag gegen den Abstieg, aber am Ende sprang ein beachtlicher 5. Rang heraus. In der darauffolgenden Spielzeit musste man bis zum letzten Spieltag zittern und erst ein 2:0-Erfolg (Tore: Inderst St.) im Abstiegsendspiel gegen den VfR Laberweinting sicherte den Klassenerhalt. Darauf übernahm Johannes Bäumler den Trainerposten der beiden Spielertrainer Toni Huber und Markus Haindl. Zudem kehrten im Laufe der Saison Sebastian Kopp, Andreas Fischer, Matthias Holzapfel und Rico Flachenecker zum TSV zurück und außerdem schloss sich uns Maximilian Glas an. Mit diesem starken Kader erreichte man dann den tollen 2. Platz hinter dem TSV Abensberg. Im Relegationsspiel in Hohenthann gegen den TV Geisenhausen konnten 750 Zuschauer ein dramatisches Spiel verfolgen, dass unsere Mannen nach Verlängerung mit 2:1 (Tore: Pittner C., Holzapfel M.) für sich entscheiden konnten. Leider waren in dieser Saison ausnahmsweise zwei Siege nötig, um in die Kreisliga aufzusteigen, so dass wir am Fronleichnamstag gegen den TSV Pfaffenberg antreten mussten. 1250 Fans wollten dieses Spiel in Pfeffenhausen sehen. Hier erlebten wir ein Debakel. Trotz des frühzeitigen Rückstands (0:3 nach elf Minuten) hatten wir zwar in der ersten Hälfte noch drei hochkarätige Möglichkeiten, aber am Ende mussten wir uns 0:5 geschlagen geben.

In der nächsten Kreisklassensaison konnte man dann zwar mehr Punkte unter Anderl Tzschökell erspielen, aber es reichte "nur" zum dritten Platz. Die Saison 2008/2009 war dann von großem Verletzungspech und von sehr schlechten Leistungen geprägt, so dass man am Ende in ein Entscheidungsspiel um den Relegationsplatz musste. In Sandharlanden verlor man hierbei gegen die Zweite des SV Ihrlerstein mit 0:1 nach Verlängerung und stieg nach fünf Jahren wieder in die A-Klasse ab.

Im ersten Jahr in der neuen Liga war ein 4. Rang leider alles was heraussprang. Mit der Verpflichtung von Spielertrainer Norbert Heimlich und einer Blutauffrischung mit jungen Spielern kam man wieder in die Erfolgsspur zurück, so dass in der Saison 2011/2012 wieder der Meistertitel errungen werden konnte. Die darauffolgende Spielzeit in der Kreisklasse Laaber war dann für uns an Dramatik kaum zu überbieten. Nach gutem Beginn, schenkte man leider zu viele Punkte leichtfertig ab und die sehr dürftigen Leistungen in der Rückrunde ließen schon alle Hoffnungen auf einen Verbleib in der Liga gegen Null schwinden. Am Ende benötigten wir noch 6 Punkte aus den restlichen zwei Spielen und Schützenhilfe anderer Mannschaften. Mit dem letzten Saisonspiel sicherte man sich dann durch ein 6:5 in Puttenhausen die Relegationsspiele. Um dem Abstieg aber zu entkommen mussten zwei von maximal drei Spielen gewonnen werden. Den erste Sieg konnte  vor 500 Zuschauern gegen den SSV Landshut-Schönbrunn mit 2:1 nach Verlängerung (Tore: Kopp S., Schönberger St.) in Neuhausen eingefahren werden. Der Zweite folgte dann in Schmatzhausen. Hier wurde die DJK TSV Ast mit 3:1 (Tore: Buchner M., Schmid M., Kopp S.) bezwungen und so der einige Wochen zuvor schon nicht mehr für möglich gehaltene Klassenerhalt geschafft.

Mit dem neuen Spielertrainer Sebastian Böhm (ATSV Kelheim) geht man nun in eine weitere Kreisklassensaison.

Die "Reserve"
Die Reservemannschaft schlug sich in den Jahren ihres Bestehens immer wacker. Bereits im ersten Jahr nach der Wiederaufstellung im Jahre 1972 wurde die Meisterschaft in der C-Klasse Mallersdorf errungen. In den folgenden Jahren erreichte sie mehrmals die Meisterschaft oder die Vizemeisterschaft und war auch in der B-Klasse immer im vorderen Feld zu finden.

In den 90er Jahren war die Reserve nur mit großer Unterstützung der AH-Spieler aufrecht zu erhalten. Im Zuge der Erfolge der "Ersten" änderte sich auch dies, so dass die zweite Mannschaft mitunter auch im oberen Tabellendrittel zu finden war.

In der Saison 2009/2010 errang die Reservemannschaft den Meistertitel der Spielrunde der A-Klasse und in der Reserverunde der Kreisklasse Laaber 2011/2012 schlug man sich wacker und erreichte einen sehr guten 7. Rang.

Die Jugend

Die A-Jugend
1953/54 und 1954/55 hatte Rohr eine starke A-Jugend. 1958/59 wurde die A-Jugend Meister im Kreis Kelheim durch einen denkwürdigen 1:0-Sieg gegen den SV Saal.
Auch in den Folgejahren waren im Nachwuchs immer starke Spieler zu finden. Jugendbetreuer Erich Schneider und Bert Brandl formten immer wieder Jugendteams der Spitzenklasse.
Die wohl stärkste Mannschaft kam 1971 über die Vize-Meisterschaft in der Kreisliga Landshut bis ins Halbfinale um die Niederbayerische A-Jugendmeisterschaft, das aber dann leider in Pfaffenberg gegen den TSV Straubing mit 4:2 in der Verlängerung verloren ging.
Einige Jahre später schaffte 1976 die A-Jugend unter Trainer und Betreuer Hans Daffner+ wieder die Meisterschaft und stieg in die Kreisklasse auf.
Wegen dem großen Zulauf wurde zeitweise sogar eine zweite A-Jugendmannschaft in den Spielbetrieb geschickt.
1980/81 erreichte die A-Jugend unter Gottfried Rieger/Armin Kittel die Meisterschaft in der Jugendgruppe Kelheim und stieg in die Kreisklasse auf. Mit Siegfried Schüder als Trainer wurde im Folgejahr 1983/84 die Meisterschaft in der Kreisklasse gewonnen. Ein Jahr spielte die Mannschaft erfolgreich in der Kreisliga.
Dann wurde des wieder etwas Ruhiger. Nach dem freiwilligen Abstieg in die Kreisklasse fiel die Mannschaft wieder in die unterste Klasse zurück. 1989 ging man eine Spielgemeinschaft mit Kirchdorf ein und errang auf Anhieb die Vizemeisterschaft in der Jugendgruppe Mainburg. Diesen Erfolg konnte man im darauf folgenden Jahr fast noch mal wiederholen und erhielt das Aufstiegsrecht in die Kreisklasse. Spielermangel führte aber 1990 zum Rückzug aus dem Spielbetrieb.

In den Jahren um die Jahrtausendwende konnte wieder eine schlägkräftige A-Jugend gestellt werden. Die zum einen immer in den oberen Tabellenregionen zu finden war und die zum anderen dann auch später großen Anteil an den Erfolgen der Senioren hatte. Man schlug sich natürlich immer wieder mit der Gründung von Spielgemeinschaften durch. Jedoch konnte in den Jahren ab 2007 wieder eine eigenen A-Jugend aufgestellt werden. Sie spielte sehr erfolgreich und so konnte auch hier wieder der Grundstock für die nächsten Jahre bei den Senioren gestellt werden.



Die B-Jugend
Mehrere Jahre spielten auch B-Jugendmannschaften mit gutem Erfolg um Punkte. Gleich nach der Aufstellung 1982/82 wurde die Mannschaft mit Trainer Hans Daffner+ und Betreuer Hans Obermeier Meister in der Gruppe Kelheim. Da es damals noch keine höheren Klassen gab, spielten die vier Gruppenmeister in Hohenthann den Kreismeister Landshut aus. Rohr wurde Zweiter. In den darauf folgenden Jahren gab er's immer wieder hoffnungsvolle und Erfolg versprechende Mannschaften. Leider musste die B-Jugend vor einigen Jahren wegen Spielermangel zurückgenommen werden. Unter dem Trainer Leo Einsiedler ging man 19… eine Spielgemeinschaft mit dem SC Kirchdorf ein. Der sportliche Erfolg und die Kameradschaft innerhalb dieser Mannschaft waren sehr erfreulich.

Die C-Jugend
1964 meldete der TSV unter Markus Angler erstmals eine Schülermannschaft. In den Folgejahren konnte sie aber nicht erhalten werden. Im Jahre 1971 rief Anton Dürmeier sen. wieder eine C-Jugendmannschaft ins Leben. Sie war auf Anhieb sehr erfolgreich, wurde gleich zweimal Vize-Meister und besteht bis heute fast ununterbrochen. Eine C-7-Mannschaft erreichte als Spielgemeinschaft mit Kirchdorf 1991/92 die Meisterschaft.

Die D-Jugend
Seit 1972 gibt es die D-Jugend. Sie errang im zweiten Jahr ihres Bestehens 1974 die Meisterschaft und stieß bis ins Endspiel um die Niederbayerische Meisterschaft vor, das mit 4:1 gegen den ETSV 09 Landshut verloren wurde.

Die E-Jugend

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Die F-Jugend

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Frauen

Vor einigen Jahren haben sich viele junge Mädls und Frauen zu einer sehr erfolgreichen und für den Verein in gesellschaftlicher Hinsicht auch sehr förderlichen Truppe zusammengeschlossen. Unter der Leitung von Trainer Bernd Emmes waren sie nach anfänglichen Schwierigkeiten immer im vorderen Bereich der Freizeitliga zu finden und konnten dann hier auch einen Meistertitel erringen.

Mittlerweile hat sich sogar eine zweite Mannschaft entwickelt, so dass hier für die Zukunft alles bestens bestellt ist.

Zuletzt eine Übersicht über die wichtigsten Funktionäre:

Zeitraum

Abteilungleiter

Jugendleiter

Zeitraum

1947-49

Otto Sperling

1950

Mathias Aigner

1949-52

Edmund Westermeier

1952

Fritz Neumayer

1953-54

Sebastian Schönhuber

1953

Professor Hein

1954-55

Edmund Westermeier

1954-60

Josef Heil, Sepp Hergenröder

1956-57

Herbert Hanke

1961-66

Xaver Salleck

1958

Alois Brand

1966-71

Erich Schneider

1959-60

Hans Spreider

   

1960-62

Theo Obermeier

   

1962-63

Anton Dürmeier

   

1963-64

Willi Wittmann

   

1965-71

Ludwig Stopfinger

   

1971-72

Erich Schneider

   

1972-84

Hans Lankes

   

1984-89

Heiner Zellner

   

1989-92

Klaus Bischof

   

1992-2000

Martin Fischer

   

2000-2002

Christian Reimann

   

2002- 2012

Rudolf Kegel