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Rohrer Bevölkerung feiert fulminantes Weinfestdebüt

Schon Tage vor dem ersten Weinfest des TSV Rohr waren die Sportler am Weine aussuchen, Speisekarte austüfteln, dekorieren, planen und organisieren. Und die neue Vorstandschaft war vor allem eins: aufgeregt. Haben wir genug Werbung gemacht? Kommt die Rohrer Bevölkerung zu uns? Wie wird wohl die ausgesuchte Musik ankommen?

Zur großen Freude der TSVler waren die Sorgen völlig unbegründet. Die Gäste strömten geradezu ins Sportheim und so mussten reihenweise zusätzliche Tische und Stühle aufgestellt werden, das Küchenteam war im Dauerstress und die Schankkellner samt Bedienungen am Laufen. „Wir waren absolut überwältigt wie viel Zuspruch wir für unser erstes Weinfest bekommen haben!“ berichtet die erste Vorsitzende Maria Huber strahlend. Das Konzept war perfekt aufgegangen. Zum Trinken gab es ausgewählte Weine aus Baden-Württemberg und der Pfalz. In der Küche bereiteten die TSV-Fußballerinnen unter der Leitung von Metzgermeister Andreas Neumayer Brotzeitbrettl, Kasbrettl und Flammkuchen für die Besucherinnen und Besucher vor. Als besonderes Highlight gab es das selbst kreierte „Holledauer Trio“, das aus hausgemachtem Erdäpfekas, Obatzdem und Griebenschmalz bestand und viel zu schnell vergriffen war.
Nachdem die meisten Gäste gegessen hatten, wurden kurzer Hand Tische rausgeräumt und eine Tanzfläche eröffnet. Wie immer waren es zunächst die Frauen, die sich auf die Tanzfläche wagten. Die Musikanten sorgten aber für so gute Stimmung, dass sich bereits nach kurzer Zeit kaum mehr einer still halten konnte. Und so schunkelten und tanzten die Gäste bis spät in die Nacht zur Musik von „De Oidn“ aus Wildenberg, die sich als wahrer Toptipp herausgestellt hatten. Das Fest war wie es sich die Organisatoren ausgemalt hatten: Eine Gelegenheit für alle zum Zusammenkommen und miteinander Spaß haben. „Von der Familie mit Kindern über die 80jähre Frau bis hin zu Rohrer Jugendlichen waren alle Bevölkerungsgruppen auf unserem Weinfest vertreten. Auch die anderen Vereine und Menschen aus den verschiedenen Ortsteilen sind extra zu uns ins Sportheim gekommen.“ freut sich Kassier Martin Fischer. „Es war ein Fest mit Freunden. Schöner geht’s kaum.“
Mit dem grandiosen Abend im Hinterkopf, immer noch einem Ohrwurm auf den Lippen und doch noch etwas Müdigkeit in den Knochen räumten die TSV-Verantwortlichen dann am Sonntag gemeinsam auf und ließen ihr erstes Weinfest Revue passieren lassen. Fazit: Es war bestimmt nicht das letzte Weinfest beim TSV Rohr!