Der KSV Partizan gewinnt die 24. Marktmeisterschaften im Kegeln

Insgesamt 25 Mannschaften nahmen bei den 24. Kegel-Marktmeisterschaften vom 4. Bis 21. April im Sportheim „DA MASSIMO“ teil. Die 21 Herren- und 4 Damenmannschaften spielten insgesamt 29 Durchgänge und bei der Einzelwertung konnte mit 73 Spielen eine sehr gute Teilnahme verzeichnet werden....

"Die 3 Lustigen 4" aus Siegenburger gewinnen 6. Nostalgiekegeln des TSV Rohr

Bei herrlichen äußeren Bedingungen fanden sich am vergangenen Samstagmorgen insgesamt 32 Zweierteams zum Nostalgiekegeln des TSV Rohr auf den alten Fabrikgelände ein. Neben den etablierten Hobby- und Sportkeglern konnten wie letztes Jahr Kegler aus der 2. Bundesliga für dieses Event begeistert werden....

Wir gratulieren zur Meisterschaft

Nachdem die erste Herrenmannschaft bereits Meister in der Bezirksliga A-Süd wurde, konnte die zweite Mannschaft den Meistertitel in der Kreisklasse B holen!...

Rohrer Kegler - mit Rekorden zur vorzeitigen Meisterschaft

Zum 18. Spieltag der Bezirksliga A-Süd traf am vergangenen Wochenende die Erste Mannschaft des TSV Rohr auf die Kegler vom SKC Städtedreieck. Die Vorzeichen des Spiels garantierten aus mehreren Gründen für Spannung...

Bundesligist gewinnt 5. Nostalgiekegeln des TSV Rohr

Bei herrlichen äußeren Bedingungen fanden sich am vergangenen Samstagmorgen insgesamt 28 Zweierteams zum Nostalgiekegeln auf den Stockbahnen des TSV Rohr ein. Neben den etablierten Hobby- und Sportkeglern konnten dieses Jahr erstmals auch Kegler aus der 2. Bundesliga für dieses Event begeistert werden....



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93352 Rohr
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Chronik

Nachdem im Jugend- Sport- und Freizeitheim die beiden Kegelbahnen fertig gestellt und vom Bezirkssportwart des DKB (Deutscher-Kegler-Bund) abgenommen waren, fanden sich am 13. April 1979 auf Anregung von 1. Vorsitzenden des TSV Rohr Herbert Hanke interessierte Keglerinnen und Kegler zusammen, um einen Sportkegelclub zu gründen. Nach einer ausführlichen Diskussion über die sportlichen, technischen und finanziellen Belange entschlossen sich die Anwesenden zur Gründung eines Kegelclubs als Abteilung des TSV Rohr.

Georg Seidenschwand aus Laaberberg wurde zum Abteilungsleiter, Horst Kegel zum Sportleiter der Abteilung gewählt. Das Amt des Kassiers übernahm Mathilde Braunsdorfer, Schriftführer wurde Pater Martin - Godehard Pfister, OSB.

Die Gründungsmitglieder waren:

Hanke Herbert Meuter Otto Kegel Dagmar
Kegel Horst P. Martin Pfister Hanke Anni
Seidenschwand Georg Wittmann Willi Braunsdorfer Mathilde
Pittner Georg Weichinger Josef Huber Anni
Jackermeier Martin Balk Elfi  

In den Rückrunden des Spieljahres 1978/79 durften außer Konkurrenz von den Herren einige Freundschaftsspiele mitgespielt werden. Im Herbst 1979 nahmen die Kegler des TSV Rohr den offiziellen Spielbetrieb mit einer Damenmannschaft und
zwei Herrenmannschaften auf. Im Juli 1980 fanden anlässlich der Einweihung des Jugend- Sport- und Freizeitheimes die ersten Vereins- und Marktmeisterschaften statt. Bei den Damen war Anni Hanke und bei den Herren Otto Meuter erfolgreich. Es gab einen enormen Zulauf kegelwütiger Damen und Herren und so konnte man für die zweite Spielsaison 1980 schon 3 Herren- und 1 Damenmannschaft melden. Diese erfreuliche Entwicklung ging weiter. In der Saison 1981/82 gingen schon 4 Herrenmannschaften und 1 Damenmannschaft an den Start.
Leider gab es nun während des Spielbetriebes immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten einiger Spieler und Funktionären und so kam es, dass einige Spieler vom Verein austraten und einen eigenen Club, den SKC Rohr gründeten. Somit schrumpft die Herrenmannschaft auf drei Gruppen zusammen.
In der Spielsaison 1983/84 konnte die 1. Herrenmannschaft die Meisterschaft in der Kreisklasse A Kelheim erringen. Leider scheiterte sie in den damals noch durchgeführten Aufstiegsspielen zur Bezirksliga A- Süd Oberpfalz.
1984 wurden die beiden Kegelbahnen zum ersten Mal generalüberholt und mit zwei neuen Kegelspielen ausgestattet. Dadurch war die Durchführung des DKB Sportabzeichenkegelns möglich. Aufgrund einiger Neuanmeldungen In der Spielzeit
1984/85 konnte man auch wieder mit einer Damen- und vier Herrenmannschaften antreten. Diese Konstellation blieb in den nachfolgenden Jahren gleich.

Nach siebenjähriger Amtszeit gab 1987 zur Generalversammlung Otto Meuter seine aufopfernde Tätigkeit an Günter Reimann ab. Stellvertreter wurde Heribert Brandl und Sportwart Christian Kegel.

1988 war für die Abteilung ein sehr erfreuliches Sportjahr. Grund dafür war der Beitritt von Hans Krießler, einem Ausnahmekegler der deutschen Spitzenklasse, zum TSV Rohr. Er gab mit seinen Erfolgen in den kommenden Jahren entscheidende Impulse.So schaffte die 1. Herrenmannschaft in der Saison 1988/89 die Meisterschaft in der Kreisklasse A Kelheim und den Aufstieg in die Bezirksliga A-Süd Oberpfalz. Um den Erfolg noch abzurunden, erkämpfte sich die 3. Herrenmannschaft in der Kreisklasse C Kelheim ebenfalls die Meisterschaft.

1989 wurden die Bahnen wieder generalüberholt und damit für ein weiteres BSKA- Sportkegeln zugelassen, welches sich wieder einer großen Resonanz erfreute.

Hans Krießler qualifizierte sich über die Kreis- und Bezirks-Meisterschaften jeweils als erster für die Bayerischen. Diese konnte er ebenfalls für sich entscheiden und er wurde als Bayerischer Meister und als 9.plazierter der Deutschen Meisterschaft vom TSV Rohr und von der Marktgemeinde Rohr geehrt und von allen Sportkameraden hoch bejubelt.
1990 war der Höhepunkt der Vereinsgeschichte. Nach der überlegen gewonnenen Bezirksmeisterschaft belegte Hans Krießler den 2. Platz bei der Bayerischen. Anschließend gewann er in Augsburg die Deutsche Meisterschaft, bei der auch eine große Anzahl Schlachtenbummler anwesend war. Aus diesem Anlass wurde er nach seiner Heimkehr in bei einer besonderen Feierstunde vom Verein und von der Marktgemeinde geehrt. Zunächst wurde er in einem Autocorso rund um Rohr
gefahren. Anschließend geleitete man den Champion im offenen Cabriolet zum Sportheim, wo die offizielle Ehrung durchgeführt wurde. Der damalige Abteilungsleiter Klaus Thon, TSV-Vorsitzende Anton Dürmeier und 1. Bürgermeister
Adolf Ebener beglückwünschen den Ausnahmesportler und überreichten Geschenke.

1990 / 91 gab es für die Mannschaften mittlere Platzierungen, mit Ausnahme der Zweiten, diese musste leider den Abstieg in die Kreisklasse B in Kauf nehmen.
Hans Krießler konnte seinen Deutschen Meistertitel 1991 verteidigen. Wiederum wurde er in einer Feierstunde geehrt und wurde in Anbetracht seiner außergewöhnlichen Erfolge und seiner Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied
ernannt. Leider verließ er den TSV um sich dem Verein Straubing - Salching anzuschließen.
Die Spielzeit 1991/92 verlief für die TSV Mannschaften nicht allzu rosig. So musste die 1. Herrenmannschaft nach zweijähriger Zugehörigkeit in der Bezirksliga A - Süd in den sauren Apfel des Abstieges beißen. Die 4. Mannschaft wurde wegen zweimaligen Nichtantritt vom Spielbetrieb ausgeschlossen.

Nach der Spielsaison 1992 gab die alte Funkbahn schon langsam den Geist auf (keine Ersatzteile, alte Technik, Probleme mit der Wartung und den Schreibern). Die Verantwortlichen des TSV Rohr sahen sich veranlasst, schon im Vorfeld mit
dem Pächter des Sportheims (Bahnwart), dem SKC und der Gemeinde als Besitzer Gespräche über ein Renovierung zu führen. Man erstellte ganz rasch einen Finanzierungsplan und so konnte dieses Vorhaben recht schnell verwirklicht werden. So wurde auf Vollmer umgebaut und außer der Asphaltbahn praktisch alles erneuert: 2 Stellautomaten, 2 Kugelrückläufe umgebaut, 2 neue Pulte, 2 neue Schreiber, eine neue Zwischenwand und ein neuer Bodenbelag. Die Abrissarbeiten der alten Bahn sowie die Erneuerungen - bis auf die Technik - wurden von den Keglern des TSV selbst ausgeführt. So konnte im Anschluss wieder ein Sportabzeichenkegeln durchgeführt werden.

1992/93 kam endlich wieder eine Mannschaft des TSV zu Meisterehren. Die
Damenmannschaft wurde überlegen Meister der Kreisklasse B Kelheim.
In dieser
Spielzeit wurde auf Anregung verschiedener Clubs eine eigene Jugendspielrunde im
Landkreis Kelheim eingeführt. Auch der TSV Rohr beteiligte sich mit 2
Mannschaften am Spielbetrieb. So erreichten die 9 Jugendlichen, 4 Mädchen und 5
Burschen, allen voran Stefan Krammer, mit viel Trainingseifer unter der Leitung
von Heribert Brandl als Übungsleiter und Johann Pilz sen. als Betreuer, die
Plätze 6 und 7 von 8 Mannschaften. Alle Jugendliche nahmen an den Vereins-
Kreismeisterschaften in Abensberg mit sehr viel Erfolg teil. 2 Meistertitel,
zwei 2. und drei 3. Plätze in den vier verschiedenen Klassen waren der Lohn für
die Teilnehmer. Andrea Rauprich als Kreismeisterin verfehlte als Fünftplazierte
bei den Bezirksmeisterschaften in Regensburg nur ganz knapp, um 5 Kegel, die
Teilnahme an den Bayerischen Meisterschaften.

Eine unheilvolle Umstellung gab es im Spieljahr 1993/94. Auch bei den
Damenmannschaften musste ab dieser Spielzeit mit der Vollkugel gespielt werden.
Für einige Spielerinnen ergab dies einen gewaltigen Leistungseinbruch und das
Spieljahr musste praktisch als " Lehrjahr " genutzt werden. Es wurde nur der
Letzte Platz in der A-Klasse Kelheim erreicht. Ein Abstieg ließ sich deshalb
vermeiden, weil es den anderen Teams im Kreis mit der Umstellung ähnlich erging,
und niemand aufsteigen wollte.
Bei den Kreismeisterschaften der Jugend gab
es wieder hervorragende Platzierungen. Stefan Krammer wurde Meister, Andrea
Rauprich und Johann Pilz jun. belegten jeweils den 2. Platz.
1994
veranstaltete der TSV Rohr die ersten offenen Marktmeisterschaften für Verein,
Verbände und privaten Kegelvereinigungen. Diese Veranstaltung wurde zu einem
großartigen Erfolg und wird seitdem jährlich durchgeführt.
In der
Spielsaison 1994/95 musste auf Grund von Verletzungen und Krankheit eine
Mannschaft zurückgezogen werden.
1995 wurde zur Bahnabnahme ein neues
Kegelspiel und neue Kugeln angeschafft. Auf Grund des rapiden Nachlassens der
Teilnehmerzahl am Sportabzeichenkegeln verzichtete man auf eine Austragung
dieser Veranstaltung.
Das Spieljahr 1995/96 war für die Damen und Herren
ziemlich durchwachsen.
Erfreuliches ist allerdings von der Jugend zu
berichten. Nach der Erringung der sogenannten Herbstmeisterschaft belegte sie
nur auf Grund des schlechteren Auswärtsschnittes punktgleich den 2. Platz.

Pilz Johann jun. führte auch die Schnittliste aller im Kreis spielenden
A-Jugendlichen an und so kam es nicht von ungefähr, dass er bei den
Kreismeisterschaften nach einer schwächeren Vorrunde mit einem großartigen
Finale noch vor seinem Erzrivalen Mario Schloderer die Vereinsmeisterschaft
holte. Leider konnte er auf Grund einer Verletzung bei den
Bezirksmeisterschaften nicht teilnehmen.

Im darauf folgenden Jahr 1996/97 gab es durchschnittliche Ergebnisse und
Platzierungen.
1997/98 gab es einige Aufstellungsprobleme schon im Vorfeld
zur Mannschaftsmeldung. So musste experimentiert werden. Es konnte Gott sei
dank, ohne nennenswerte Schwierigkeiten und Verschiebungen die komplette Runde
durchgespielt werden.
Bei der Kreismeisterschaft/Herren lief es diesmal
hervorragend. Es wurde in Kelheim gespielt und dies scheint ein gutes Pflaster
für die TSV Kegler zu sein. So konnte Heribert Brandl bei den Senioren A den
Sieg in der Kreismeisterschaft 1998 erspielen.