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Sehr geehrte Damen und Herren,

Nach meinen Ermittlungen und Gesprächen mit den damals beteiligten Personen.

waren die ersten Gedanken zur Gründung einer REHA Sportgruppe im TSV Rohr

schon 1990 gefasst worden.

Außerhalb des Vereins hatte damals, in Verbindung mit der Volkschule und Herrn Schneider, Frau Martina Leimkogel 10 Übungseinheiten zur Wirbelsäulenstärkung angeboten.

Hier blieb es aber bei diesen 10 Übungseinheiten.

So fanden sich, aber schon im Frühjahr 1991, Die Damen und Herren, Herr Dr. Michalik, Herr Steibl vom BVS, Herr Herbert Pischulti, Herr Karl Strasser sowie Frau Gertrud Diller und Frau Edda Parchatka zusammen, um die Möglichkeit zur Gründung einer REHA Sportgruppe zu besprechen.

Bei diesem Gespräch stellte sich heraus, dass keiner eine Zulassung für die Wirbelsäulengymnastik bzw. für den Herzsport hatte.

Frau Diller und Frau Parchatka waren bereit die Zulassung noch in diesem Jahr zu machen. Herr Pischulti war bereit den Koronar- Schein für den Herzsport zu machen.

Jetzt brauchte man nur noch einen Abteilungsarzt den 2. Abteilungsleiter und einen Kassier. Die Position des Abteilungsarztes übernahm Herr Dr. Michalik, den 1. Abteilungsleiter machte Herr Karl Strasser für den 2. Abteilungsleiter stellte sich Herr Gerhard Steinberger zur Verfügung. Das Amt des Kassiers übernahm Herr Rudolf Pfaffeneder.

Nun konnte mit Herrn Anton Dürmeier 1. Vorstand der Hauptvereins TSV Rohr die Gründung der REHA Abteilung mit den Sparten Herzsport und Wirbelsäulensport besprochen werden. Hier war man sich schnell einig und es wurde die Absicht zur Gründung REHA Sportabteilung festgelegt.

Im Mai 1991 startete Herr Strasser mit handgemachten Plakaten eine Werbeaktion, bei der er die gesamte Bevölkerung einlud, zur Gründungsveranstaltung im Juli (Tag ist nichtmehr bekannt) ins Sportheim zu kommen.

Nun waren alle gespannt darauf ob und wie viel Leute kommen werden.

Zur großen Überraschung waren über 40 Personen gekommen.

Bei Anwesenheit von:

Herrn Anton Dürmeier 1. Vorstand

Herr Dr. Michalik, Herr Dr. Busse

Herrn Karl Strasser 1. Abteilungsleiter

Herrn Gerhard Steinberger 2. Abteilungsleiter

Herr Rudolf Pfaffeneder Kassier

Frau Gertrud Diller Übungsleiterin Wirbelsäulengymnastik

Frau Edda Parchatka Übungsleiterin Wirbelsäulengymnastik

Herr Herbert Pischulti Übungsleiter Herzsport

Frau Patrizia Heling Übungsleiter Wassergymnastik.

Denn Wassergymnastik sollte damals auch angeboten werden.

Wurde hier nun die Gründung der REHA Sportabteilung beschlossen.

Wir konnten aber nicht gleich mit dem Übungsbetrieb anfangen, da uns noch für den Herzsport die notwendige aber teure Ausrüstung fehlte.

Wir brauchten hierfür den vorgeschriebenen Notfallkoffer, ein Defibrilationsgerät und ein mobiles EKG Gerät.

Kosten ca. 9900,- DM

Das war eine große Hürde. Aber die Bevölkerung und die Ämter halfen mit.

Wir bekamen vom

Landesamt für Familie und Soziales                 4500,00 DM

Die Raiffeisenbank Rohr spendete                    1000,00 DM

Von der Gemeinde Rohr bekamen wir

ein Zinsloses Darlehn von                                 2000,00 DM

Von der Fa. Heigl Omnibusse, wurden                200,00 DM

gespendet.

Weitere Spenden kamen von den Firmen

Heinz Brand, Hans Geltl, Interpares, Pfaffeneder und von der Sparkasse Rohr.

Eine weitere großzügige Spende erreichte die Abteilung aus Frankfurt a.M..

Die Fa. Riedl gewährte zur Aufnahme des Übungsbetriebes im Herzsport eine kostenlose

Erstausstattung im Wert von 1200,00 DM.

Auch in den Folgejahren konnten wir mit Unterstützung rechnen. Von Herrn Apotheker Dr. Fuchs bekamen wir kostenlos die abgelaufenen Medikamente ersetzt.

Nach dem nun auch noch die Übungsleiterscheine gemacht waren, wurden die 1. Übungsstunden  festgelegt.

Laut Anzeigen in der Mittelbayrischen Zeitung, in der Landshuter Zeitung und im Rohrer Info Blatt waren die 1 .Übungsstunden Wirbelsäulengymnastik am 8.10.1991 und am 10.10.1991. Wegen großer Nachfrage wurden gleich 2 Trainingseinheiten in der Woche angeboten.

 

Für die Herzsportabteilung begann der Übungsbetrieb am 4.11.1991. Teilnahmebedingung war auch damals schon die Mitgliedschaft im Verein und eine ärztliche Verordnung. Selbstzahlung war natürlich auch damals möglich.

Bei der Wirbelsäulengymnastik war die Nachfrage so groß, dass 3 Gruppen gebildet  werden mussten. Frau Diller und Frau Parchatka bekamen das schon hin.

Aber nach 4 Jahren war die Belastung für 2 Übungsleiter zu groß. Wir konnten 1995 Frau Carmen Schmidt, die bereits in der Cabrinischule in Offenstätten  Sporttherapeutin war, für uns gewinnen Aber auch Frau Schmidt musste trotz ihrer Vorbildung noch einen extra Wirbelsäulen Lehrgang machen.

Hieraus kann man sehen, dass die Wirbelsäulengymnastik eben doch eine besondere Qualität hat.

Bei der 1. Übungseinheit in der Herzportgruppe war dies ganz anders. Es  waren folgende Personen anwesend.

Herr Dr. Michalik: Verantwortlicher Arzt

Herr Herbert Pischulti: Übungsleiter

Teilnehmer waren: Herr Dr. Lobenstein, Herr Hermann Huber, Frau Zeitler, Herr Alfons Meyer, Frau Brücklmeier und Herr Alois Wimmer.

Diese Abteilung wuchs aber auch stetig, so dass wir 1999 schon über 45 Teilnehmer, aus dem Großraum Rohr, Abensberg, Rottenburg und Siegenburg begrüßen konnten. 45 Teilnehmer sind für eine Herzsportgruppe mit einem Trainer zu viel, da in einer Einheit nur 15 Teilnehmer in einer Gruppe sein dürfen. Wir  konnten im November 1999 Frau Helena Grimm, damals noch Frau Bergamasco hinzu gewinnen.

Zusammen mit Frau Bergamasco konnte Herr Pischulti nun 3 Gruppen, das heißt 2 Übungsgruppe und eine Trainingsgruppe formieren. Diese Einteilung hat sich so gut bewährt, dass sie bis heute bestand hat.

In den letzten Jahren hat sich auch noch eine kleine Nachsorgegruppe gebildet, die ebenfalls an den montäglichen Trainingseinheiten teilnimmt.

Alle Hochachtung! Herr Dr. Michalik war 5 Jahre jeden Montag für unsere Herzsportler im Einsatz.

Da war es ganz selbstverständlich, dass er nach 5 Jahren um Unterstützung bat.

Herr Strasser und Herr Pischulti bemühten sich bei der Ärzteschaft um Ihre Mitarbeit. So kam es dazu, dass Herr Dr. Weiß die REHA Herzsportgruppe als Abteilungsarzt übernahm.

Er wurde und wird heute noch unterstützt von:

Damals Herrn Dr. Michalik, heute ist seine Nachfolgerin Frau Dr. Lütz, Herrn Dr. Lechermann, unsere Ärztin Frau Zitzmann, Herr Dr. Satzl, Herr Dr. Ehner und

Herrn Dr. Damjantschitsch.

Hier möchte ich mich gleich für die vielen Dienste die unsere Ärzte für uns machen bedanken.

In der Herzsportgruppe ist es nicht nur notwendig, dass die Patienten ihre Übungseinheiten bekommen, hier ist es auch wichtig, dass sie auch für den Notfall gerüstet sind. So wird auch die richtige Reanimation geübt. Zu diesen Veranstaltungen werden auch die Angehörigen eingeladen. Da, sollte es zum Ernstfall kommen, dies die einzige Lebenserhaltende Maßnahme ist um einen Menschen retten zu können.

Ursache für Herzerkrankungen kann auch eine nicht richtige Ernährung sein. Daher laden wir auch von Zeit zu Zeit eine Ernährungsberaterin ein, die uns darüber aufklärt, wie wir uns am besten ernähren sollen, damit sich eben keine unnötigen Ablagerungen in unseren Blutgefäßen bilden.

Die Abteilung lebt weiter.

Bei der 75 Jahrfeier des TSV Rohr, das war 1996, waren wir schon eine feste Größe im Vereinsleben, so dass wir im Grußwort des Landrates Herrn Dr. Hubert Faltermeier mit angesprochen wurden. Das war für und Ansporn so weiter zu machen.

Im Oktober 2001

Einer unserer größten Höhepunkte war unser 10 jähriges Bestehen. Dies musste entsprechend gefeiert werden Die Einladungen wurden verschickt und in der Presse wurde dies ebenfalls bekannt gegeben. So kam es dazu, dass 110 Gäste kamen.

Darunter viele Gratulanten wie:

Herr Bruno Bangler von der Herz LAG, Herr Erich Schneider, Kreisvorsitzender vom BLSV, außerdem kamen Glückwünsche vom BVS (Behinderten und Versehrten Sportverband). Nicht zuletzt auch vom TSV Rohr.

Bei dieser Feier konnten wir 11 Mitglieder für ihre 10jährige treue auszeichnen.

Bei der 10 Jahresfeier, im Jahr 2001, die Nachfrage in beiden Sparten war nach wie vor sehr gut, kam Herr Strasser auf mich zu und fragte mich ob ich ihm als 2. Abteilungsleiter helfen könnte, da Herr Steinberger schon seit einiger Zeit ihm nichtmehr zur Seite stand und ihm die Arbeit alleine zu viel war.

In Unwissenheit des Arbeitsaufkommens sagte ich ihm zu und half ihm sporadisch bei der Kassenabrechnung und der Erstellung des Ärzteplanes.

Die Zusammenarbeit war sehr gut. Es dauerte einige Zeit bis ich den Abrechnungsmodus den die Kassen vorgaben verstand. Ein komplizierter Bürokratismus den man sich nicht umständlicher vorstellen kann. Heute ist dies gottseidank besser.

6 Jahre später das war 2007 bat mich Herr Strasser mit ihm den Platz zu tauschen.

Da 16 Jahre Frondienst ihm nun reiche und er beruflich sehr angespannt sei. Zudem möchte er mehr Zeit für seine Familie haben.

Was sollte ich tun? Am 1.07.2007 tauschten wir die Plätze.

Bei der Ausschusssitzung am 19.07.2007 wurde der Tausch bestätig.

So kam es dass ich seit 1.07.2007 die Geschäfte der REHA Abteilung, des TSV Rohr leite.

Und Herr Strasser nun 2. Abteilungsleiter ist. Neuester Stand ist, dass Herr Strasser nun auch das Amt des 2. Abteilungsleiters gekündigt hat.

Nun suche ich einen 2. Abteilungsleiter oder Abteilungsleiterin der oder die sich in die Geschäfte der Abteilungsleitung einarbeiten will.

Heutiger Stand der REHA Abteilung.

In unserer Abteilung sind ca. 55 Personen die regelmäßig zu den Übungseinheiten komm. Dazu kommen 5 Personen die die Abteilung leiten.

Weiter kommen noch ca. 10 Personen die nicht immer teilnehmen oder deren Verordnung ausgelaufen ist und die später wieder kommen.

Wenn man sich vorstellt, hier sind ca. 70 Personen die oft auch Hautnah zusammenkommen, Männer und Frauen und es gibt keinen Streit.

So ist das ein Zeichen von einer wunderbaren Harmonie. Die Ursache sehe ich in der Arbeit unserer Übungsleiter.

Ich muss sagen: Ich bin froh in dieser Gruppe zu sein.

Ich denke doch, dass sich eine Person aus unserem Kreis oder von außerhalb meldet, um mir zu helfen.

Meine Damen und Herren,

Der TSV Rohr mit seinen Abteilungen im Besonderen die REHA Abteilung ist für alle Bürger da. Hier kann sich jeder durch Nachsorge aber besser noch durch Vorsorge durch unsere Trainingseinheiten ein Stück Gesundheit erhalten, aber auch zurück holen.

Wie sie aus den Veröffentlichungen in ihren Zeitungen bestimmt schon erfahren haben, gibt es kein Medikament das die gleiche Wirkung erzielt wie die sportliche Aktivität.

Glauben sie mir, wir würden sie alle die sie dies gelesen haben gerne bei uns in den Turnhallen sehen. Die, die so wie so immer kommen können ihnen dies bestätigen.

Der TSV Rohr ist für Rohr und Umgebung einer der sozialsten Vereine.

Alle Tätigkeiten und Vorhaben machen wir für die Allgemeinheit.

Wir freuen uns über jeden Bürger der in den Verein eintreten will und sich aus unseren Leistungen etwas Abholen will. 

Nämlich Gesundheit durch Bewegung.