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VON EDITH VETTER, MZ
ROHR. Nach der Begrüßung des ersten Vorsitzenden Anton Dürmeier bei der TSV-Jahresversammlung im Sportheim ließ dieser letztjährige diverse Aktivitäten Revue passieren. Besonders erfolgreiche Veranstaltungen waren das Kinderferienprogramm, Jugendfußballcamp, Kinderfasching, Kabarett-Abend oder die Beachparty. Diesbezüglich dankte er allen Beteiligten für ihre erbrachten ehrenamtlichen Leistungen.  Bei den Mitgliederzahlen kristallisierte sich heraus, dass die Zahl der Jugendlichen nach unten gehe, aber die Mitglieder bei den Senioren ab 61 Jahren steige. Diese Tatsache motivierte den Verein den Mitgliedsbeitrag  für 80-Jährige von 42 Euro auf 30 Euro zu senken. Allerdings musste für Jugendliche von 14 bis 17 Jahren der Beitrag von bisher 24 auf 25 Euro erhöht werden, um zuschussfähig zu bleiben.  Dürmeier spornte die TSV’ler an, verstärkt Mitgliederwerbung zu betreiben. Eine günstige Gelegenheit dazu sei der bevorstehende Empfang von Neubürgern in der Gemeinde, erklärte der Vorsitzende. Auch würde der Verein mehr Übungsleiter benötigen. Händeringend wurde auch nach einem Fahnenjunker gesucht, der bei Jubiläen die Vereinsfahne trage. Um die jungen Menschen in den Verein zu bekommen, müsse das Sport-Angebot attraktiver gestaltet werden. Vorschläge wie Hip-Hop oder Pilates machten die Runde. Die Ablehnung der geplanten Halle mit Photovoltaik vonseiten der Gemeinde mache die Arbeit im Verein nicht leichter, bedauerte der Vereinschef. „Wie es weitergeht, wissen wir noch nicht!“ Die bevorstehende Auflösung der Abteilung Stockschützen sei nur der Anfang. Abteilungsleiter der Stockschützen Norbert Dürmeier erklärte dazu, dass wegen der maroden Bahnen die aktiven Schützen nach Adlhausen wechselten.  Somit wurde der Spielbetrieb eingestellt. Die Berichte der übrigen Abteilungsleiter fielen durchwegs positiv aus. Erfreulicheres konnte die relativ junge Box-Abteilung berichten, die kürzlich in der Hauptschule eine Boxpräsentation ausübte, um Mitglieder zu gewinnen. Vielversprechende Zahlen kamen  von der Abteilung Reha-Sport. Abteilungsleiter Siegfried Giesler berichtete von 66 Aktiven aus dem ganzen Landkreis die mit 147 Trainingseinheiten brillierten. Giesler suchte auch dringend einen Stellvertreter, der ihn bei der Verwaltungsarbeit entlaste. Die Abteilung Turnen stehe ebenfalls auf gesunden Beinen, so Abteilungsleiterin Maria Huber.   Die Kurse Mutter-und-Kind sowie Kindergartenkinder „ sind rappelvoll“.  Die Abteilung Tennis habe mit ihren „Schnupperkursen“  ebenfalls für Vereinsnachwuchs gesorgt.  Von einer erfolgreichen Volleyball-Saison berichtete Abteilungsleiterin Maria Huber, Volleyball-Damen.  Beflügelt vom Erfolg wolle man gezielt die Bezirksklasse ansteuern. Nachdem Kassenbericht von Wenzel Pleyer, der einen gesunden Kassenstand aufwies, folgten Ehrungen der Damen-Fußballmannschaft zum Meister der Freizeitliga 1 Kelheim und der ersten Fußballmannschaft zum Meister in der A-Klasse Mainburg.