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In den Gründerjahren war der Sportbetrieb vor allem auf das Turnen an Barren und Reck ausgerichtet. Neben diesen Disziplinen für Einzelsportler übte man im Verein für Frühlingsfeste, Silvesterfeiern oder für Vorführungen bei Sportwettkämpfen das Turnen in Formationen ein. So wurden vielerlei Pyramiden aus Turnern und auch manchmal aus Turnerinnen gebaut.

In den Folgejahren wurde eine schlagkräftige Turnerriege aufgestellt, die auch in der weiteren Umgebung durch Ihre Leistungen bekannt war. 
Durch das Dritte Reich und den II. Weltkrieg wurde diese Entwicklung massiv unterbrochen. Es dauerte einige Jahre, bis wieder eine Riege aufstellt wurde. Geturnt wurde im Saal oder im Hof der Gastwirtschaft Jackermeier, je nach Anlass. Da nach dem Krieg keine Geräte mehr vorhanden waren, mussten Barren oder Reck jeweils vom Gymnasium ausgeliehen werden und zum Gasthaus transportiert werden. Einige Jahre später wurden auf dem Sportplatz wieder ein Reck und ein Barren aufgestellt. Inzwischen hatte das Gymnasium der Benediktiner eine alte Fabrikhalle als Turnhalle erworben, die im heutigen Klosterhof aufgestellt war. Auch die TSV-Turner durften diese Halle für ihre Übungsstunden benutzen. 
Bis zum Bau der neuen Turnhalle für die Volksschule, an deren Finanzierung der TSV durch die Übernahme eines Darlehens beim BLSV in Höhe von 20000 DM beteiligt war, änderte sich am Übungsbetrieb wenig. 1963 wurde der Bau eingeweiht. Die Errichtung bedeutete einen wichtigen Meilenstein in der Ausweitung des Sportangebotes, und damit konnte auch der Übungsbetrieb in einer modernen Halle durchgeführt werden. Für den Sport in der Halle hat sich hier eine enge Zusammenarbeit des Sportvereins mit der Marktgemeinde, bzw. dem Schulträger und der Schulleitung entwickelt. So wurde es möglich, die Sportgeräte, angeschafft von der Gemeinde oder vom Verein, gemeinsam zu nützen und zu warten.

Nach 1964 verlagerte sich der Turnsport mehr auf die Breitenarbeit. 
Eine Knabenriege wurde aufgestellt und für die älteren Jahrgänge richtete man einen Turn- und Spielabend ein, der sich bis in die 90-er Jahre gehalten hat. 
In diese Zeit fällt auch die Wiedergründung der Damenriege. Frau Dagmar Günther war die erste Übungsleiterin. Ihr folgten dann Mathilde Westermeier, Rosemarie Ciupek, Ursula Gussmann, Heidi Zellner, Edda Parchatka, Gertrud Diller und vor allem Waltraut Sperling, die über 30 Jahre ihre Übungsstunden abgehalten hat. 
Diesen Damen ist es zu verdanken, dass der Verein auch heute noch, mit einem umfangreichen sportlichen Angebot dienen kann.

Frau Heidi Zellner ist noch immer für eine Gymnastikgruppe tätig und Edda Parchatka hat vor einigen Jahren Fortbildungen im Bereich Reha-Sport absolviert und ist jetzt für die Wirbelsäulengymnastik aktiv.

Vor ca. 20 Jahren wurde von Frau Parchatka eine Kinderturngruppe ins Leben gerufen, welche damals wie auch heute großen Zuspruch findet. Heute leitet Frau Dagmar Unterreithmayr die Eltern-Kind-Gruppe sowie unsere Kindergartenkinder und Frau Irene Riedmeier war für viele Jahre für unsere größeren Turnkinder zuständig.

Auch in dem Bereich der Gymnastik hat sich im Laufe der Zeit einiges verändert. Momentan kann unser Verein drei  Übungsstunden für Gymnastik stellen, welche durch die jeweiligen Übungsleiter – Heidi Zellner, Dagmar Unterreithmayr, Brigitte Pellkofer und Martina Neumayer – auf die unterschiedlichsten Altersgruppen abgestimmt sind.

Wie jeder Turnverein sind auch wir bemüht mit der Zeit zu gehen. So wurden im Jahr 2013 eine Tanzgruppe (Fun Dance, Hip Hop, R&B) für Kinder und Jugendliche unter der Leitung von Frau Noack-Cagle und  eine für Zumba Fitness® , geleitet von Frau Martina Neumayer gegründet.